Die besten Tipps für den richtigen Sonnenschutz!

Die besten Tipps für den richtigen Sonnenschutz!

Der Sommer steht vor der Tür und in den letzten Tagen ist es wieder richtig heiß geworden. Damit rückt auch das Thema Sonnenschutz wieder in den Vordergrund, denn jeder ist von den Wirkungen der Sonne auf die Haut betroffen. Wir haben deshalb einige Informationen heraus gesucht und erklären dir was die Sonne mit der Haut macht und wie du dich am besten schützen kannst.

 

Wirkung der Sonne auf die Haut

In Maßen hat die Sonne durchaus positive Wirkungen auf deine Haut. So nimmst du durch Sonnenlicht Vitamin D auf, schüttest Endorphine aus und bist gut gelaunt. Ebenfalls werden durch eine gesunde Bräune kleine Makel optisch kaschiert, du wirkst jünger und frischer. Allerdings wirkt es schnell unnatürlich, wenn die Bräune zu stark ist und deutlich vom natürlichen Hautton abweicht. Sonne kann also in Maßen gesund sein, aber ebenso kann das Sonnenlicht deiner Haut Schaden zufügen und zur Hautalterung beitragen.

 

 

 

 

UV- Strahlung und ihre Gefahren

Für die Zellschädigung der Haut sind die im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlen verantwortlich. Sie lassen sich unterteilen in UV-A und UV-B-Strahlen. UV-B- Strahlen sind kurzwellig und energiereich sie dringen nicht so tief in die Haut ein. Sie können Sonnenbrand verursachen und bei chronischer Belastung sogar Hautkrebs. UV-A-Strahlen hingegen sind langwellig und energieärmer. Dafür können sie tiefer in die Haut eindringen und dort nachhaltig kollagene Fasern schädigen. Das wiederum führt zu Faltenbildung und einer verstärkten Hautalterung. Außerdem können UV-A-Strahlen Sonnenallergien auslösen. Wenn du deine Haut zu lange ungeschützt der Sonne aussetzt kann es zu einem Sonnenbrand kommen. Dabei entsteht durch den Schaden der Sonne in der Haut eine Entzündung, die Haut wird verstärkt durchblutet und nimmt die für Sonnenbrand typische Röte an. Bei einem sehr starken Sonnenbrand können sich sogar Blasen bilden.

Wenn du deine Haut immer wieder mit UV-Licht belastest, kann sie schneller altern. Durch Spiegelungen von Wasser oder hellem Sand kann sich die Belastung durch Sonne bis zu 70 Prozent erhöhen. Um deine Haut zu schützen solltest du deshalb ausreichend Sonnencreme verwenden. In  Sonnencreme sind nämlich bestimmte UV-Filter enthalten, diese verhindern das Eindringen der UV-Strahlung in die Haut und bilden somit eine schützende Barriere.

 

 

Wie kommt Bräunung überhaupt zustande?

Für die Färbung deiner Haut ist das Hautpigment Melanin verantwortlich. Es kann eine rot-gelbe oder braun-schwarze Farbe haben. Durch das Melanin kann sich deine Haut wirkungsvoll vor Ultraviolettbestrahlung schützen. Die Bräunung durch Sonne entwickelt sich durch 2 Vorgänge die Sofortpigmentierung und die Spätpigmentierung. Bei der Sofortpigmentierung werden bereits in der Haut enthaltene Melaninvorstufen umgewandelt. Dadurch entsteht eine kurzfristige Bräunung die nur mehrere Stunden anhält. Bei der Spätpigmentierung wird durch UV-Licht die Produktion von Melanin angeregt, die Haut wird nach und nach dunkler. Die Bräunung der Haut ist erst nach einigen Tagen zu sehen und hält etwa vier Wochen. Die Fähigkeit der Haut zu bräunen wird übrigens in unterschiedliche Hauttypen unterteilt, da jeder Mensch einen unterschiedlichen Anteil an Melanin hat. Der hellste Hauttyp bräunt nie und bekommt immer einen Sonnenbrand, während der stärkste Hauttyp bereits braun ist und nie einen Sonnenbrand bekommt.

 

 

Was genau ist eigentlich der Lichtschutzfaktor ?

Um dir das zu erklären solltest du erst einmal wissen, dass jeder Mensch eine eigene Eigenschutzzeit hat.  Die Eigenschutzzeit ist die Zeit die deine Haut der Sonne ungeschützt ausgesetzt werden kann ohne, dass sie sich rötet.  Diese Zeit ist abhängig von deinem Hauttyp. Der hellste Hauttyp hat eine Eigenschutzzeit von gerade mal 3 Minuten, während der dunkelste eine Eigenschutzzeit von  90 Minuten besitzt.Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange dich deine Sonnencreme wirkungsvoll vor der Sonne schützen kann. Er bezieht sich allerdings nur auf die Schutzwirkung von Sonnencreme gegen  UV- B Strahlen. Es gibt mittlerweile aber  auch Sonnenschutzmittel die dich vor UV- A Strahlung schützen.  Du erkennst sie am UV-A-Logo, das  in Form eines runden Kreises auf den Sonnencremetuben zu finden ist.

 

Wenn du deinen Hauttypen weißt kannst du  also ganz einfach selbst ausrechnen, wie lange du dich maximal in der Sonne aufhalten solltest . Die Formel dafür ist Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor.Beispielsweise liegt  deine Eigenschutzzeit bei  15 Minuten und du verwendest Sonnencreme mit einem LSF von 20.  Du kannst dich also 300 Minuten (15x 20)  pro Tag  in der Sonne aufhalten  ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

 

Zu dieser Zeit kommen allerdings noch weitere Faktoren ,  die die Schutzzeit deiner  Sonnencreme beeinflussen können. Das sind zum Beispiel Reflektionen im Wasser und Schnee,  die das Sonnenlicht verstärken.  Außerdem kommt es zusätzlich auf das Gebiet an,  indem du dich aufhältst und die dortige UV- Strahlung.  Die  UV- Belastung  in den Tropen oder in hohen Gebirgen ist  z.B. viel aggressiver als die in Deutschland.

 

 

Tipps vor dem Sonnenbad

Um eine möglichst schöne Bräune zur erhalten, peele deine Haut einige Tage vor dem Sonnenbaden, so werden alte Hautschüppchen entfernt und die Bräune wird gleichmäßiger. Vor dem Sonnenbaden solltest du Schminke, Kosmetika und Deodorants entfernen. Sie können in Verbindung mit Sonnenlicht reagieren und bleibende Pigmentflecken zurücklassen. Mit dem MakeUp Radierer hast du dich in Minutenschnelle abgeschminkt und dass ohne zusätzliche Reinigungsprodukte. So ist deine Haut naturbelassen und die Sonne kann nicht mit den in vielen Kosmetika enthaltenen Farb-, Duft-, und Konservierungsstoffen reagieren.

Die Bräunung sollte schonend aufgebaut werden, verwende also immer eine Sonnencreme auch wenn du denkst du wirst nicht so schnell braun. Eine allmähliche Bräunung ist nicht nämlich nicht nur gesünder sondern hält außerdem auch länger. Damit die Creme dich optimal schützt trage sie mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbaden auf. Sei außerdem nicht sparsam mit der Sonnencreme, die richtige Menge für einen Erwachsenen sind etwa 3 EL. Außerdem solltest du regelmäßig nachcremen, da die Creme durch Wasser und Schweiß einen Teil ihrer Schutzwirkung einbüßt. Besonders intensiv geschützt werden sollten die Sonnenterrassen des Körpers, das sind Hautregionen die besonders schnell zu einem Sonnenbrand neigen. Dazu gehören die Ohrmuscheln, die Jochbeingegend, der Nasenrücken, Scheitel und Stirn und die Lippen. 

 

 

 

 

 

Das solltest du beachten während du dich sonnst

Meide die starke Mittagssonne zwischen 11-15 Uhr um starke Hautschädigungen zu umgehen. Wenn du dich direkt in die Sonne legst solltest du auf einen hohen Lichtschutzfaktor  von mindestens 30  setzen, wenn du sehr helle Haut hast verwende am besten LSF 50. Die Schutzzeit von Cremes verlängert sich nicht nach dem Wiederauftragen, deshalb solltest du dich nicht zu lange dem Sonnenlicht aussetzen. Allerdings ist es trotzdem sinnvoll nachzucremen, um die Schutzschicht wieder aufzufrischen. Kleidung kann dich ebenfalls vor Sonne schützen, allerdings nicht mehr wenn sie nass ist, dann verliert sie jegliche Schutzwirkung. Unterschätze die Sonne nicht, denn auch wenn du im Schatten liegst kommt dort noch bis zu 90 % der Strahlung an. Durch Sonnenlicht können auch Augenschäden entstehen, deshalb solltest du deine Augen immer mit einer Sonnenbrille schützen. Achte hierbei auf einen ausreichenden UV-Filter von mindestens 400nm.

 

 

 

 

Nach dem Sonnenbaden

Nach dem Sonnenbaden solltest du deine Haut mit Feuchtigkeit erfrischen und beruhigen, ideal eignet sich dafür eine After Sun Pflege. Verzichte ebenfalls auf zu langes und heißes Duschen, denn das kann den Säureschutzmantel deiner Haut durcheinanderbringen. Für eine sanfte Pflege verwendest du am besten  eine pH-neutrale Duschlotion. 

Du solltest auch wenn du jetzt bereits braun geworden bist den Lichtschutzfaktor deiner Sonnencreme für das nächste Sonnenbad nicht reduzieren. Es ist wichtig, dass du deine  Haut permanent mit einem hohen Lichtschutzfaktor schützt. 

 

 

Der richtige Schutz von innen

Du kannst deine Haut von innen heraus schützen,  indem du Nahrungsmittel zu dir nimmst die viele Antioxidantien enthalten. Das sind zum Beispiel Melonen, Erdbeeren, Tomaten und Spinat. Sie helfen dir dabei den natürlichen Schutzmantel der Haut zu stärken. Um den Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut von innen zu unterstützen, solltest du mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag trinken.

 

 

 

 

Auch wenn du alle unsere Tipps beachtest, solltest du darauf achten nicht mehr als 50 kontrollierte Sonnenbäder pro Jahr auf deine Haut einwirken zu lassen, um sie nicht zu schädigen.

 

Wir wünschen dir einen schönen und entspannten Sommer ohne Sonnenbrand. :)